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Linsenimplantate

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Künstliche Linsen werden schon mehr als 50 Jahren operativ ins Auge eingesetzt. Die ICL (Implantable Contact Lens), wie sie heute besteht, wird in Deutschland seit Erteilung des CE-Zeichens im Jahr 1997 von kompetenten Augenchirurgen eingesetzt.

Die ICL wird zwischen Iris und der eigenen Linse in die Hinterkammer des Auges implantiert. Weil sich diese Linsen im Gegensatz zu einer Kontaktlinse nicht vor der Hornhaut, im inneren des Auges vor der natürlichen Linse liegen, werden sie intraokulare Kontaktlinsen genannt.

Sie sind aus einem sehr flexiblen Material, dem Collamer TM, das auch bioverträglich ist. Aufgrund ihrer Flexibilität kann der Augenchirurg diese in gefaltetem Zustand durch einen 2,5 mm kleinen Einschnitt am Rand der Hornhaut einführen und in der Augenkammer platzieren.

Bei den Intacts handelt es sich um sehr dünne, Kunststoffsegmente in Bogenform, die nur einen Innendurchmesser von 6,7 mm haben. Die durchsichtigen Kunststoffsegmente bestehen Polymethylmethacrylat, das schon seit langer Zeit als Linsenersatz beim Grauen Star implantiert wird. Damit lässt sich je nach Ringstärke eine Kurzsichtigkeit von -1 bis zu -3 Dioptrien korrigieren.  

Auch die Verisyse-Linse wird zusätzlich zur körpereigenen Linse in das Auge eingesetzt. Im Gegensatz zur ICL Hinterkammerlinse wird diese jedoch in die Vorderkammer zwischen Iris und Hornhaut implantiert. Bereits seit 1978 wurden diese Linsen bei Patienten mit Grauem Star als Ersatz implantiert. Die heute verwendete Linse besteht aus einem Plexiglasmaterial, welches schon seit mehr als 50 Jahren verwendet wird und sich als besonders verträglich erwiesen hat. 

Die Artisan-Linse kann auch sehr starke Fehlsichtigkeit von + oder - 19 Dioptrien optisch perfekt im Auge korrigieren. Auch die Weitsichtigkeit ist korrekturstabil. Diesen Erfolg garantiert die Laserbehandlung Weitsichtiger nicht. Auch die Korrektur bei Kurzsichtigkeit ist stabil. Wenn der Patient wieder kurzsichtiger wird, hat das genetische Ursachen.