Die Geschichte
Die Geschichte der refraktiven Chirurgie ist noch jung. Die LASIK-Methode (Lasik In Situ Keratomileusis)Â wurde erstmals 1989 angewendet und mit Beginn der Neunziger Jahre hat sich dieses Verfahren auf der ganzen Welt etabliert.
Die Lasik Operation ist eine Weiterentwicklung der PRK (Photorefractive Keratektomie). Während bei der PRK, die bereits seit 1986 angewendet wird, an der Hornhautoberfläche, dem sogenannten Epithel, abgetragen wird, wird beim LASIK unter einem präparierten Hornhautdeckelchen, dem sogenannten Flap, innerhalb des Hornhautstromas entsprechend Gewebe entfernt. Daraus ergibt sich der bedeutende Vorteil, dass die Heilung der Wunde viel besser zu verfolgen ist, als die Heilung an der Oberfläche der Hornhaut.Â
In den Neunziger Jahren wurde die PRK dann zu LASEK weiterentwickelt. Das LASIK Verfahren ist die Methode, die heute überwiegend in der refraktiven Chirurgie eingesetzt wird. Die radiale Keratotomie wurde weitgehend durch dieses hochmoderne Laserverfahren verdrängt. Statistiken zufolge haben in Deutschland bisher etwa 0,2 Prozent der Bevölkerung ihre Fehlsichtigkeit mithilfe der refraktiven Chirurgie operieren lassen. Die Tendenz zur Durchführung diese Operationen ist weiter steigend, größtes Problem dabei ist, dass die Krankenkassen die Kosten nicht tragen.