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Das Auge

Das Auge ist ähnlich aufgebaut wie eine Kamera. Es verfügt über Organe, die Bilder entwerfen und brechen, das sind die Hornhaut und die Linse und über ein bildaufnehmendes Organ, die Netzhaut (Retina).

Im vorderen Teil des Auges liegt die Hornhaut, die über Zweidrittel der Brechkraft verfügt, ein weiteres Drittel der Brechkraft hat die Augenlinse. Somit erfüllen Hornhaut und Augenlinse die gleichen Funktionen wie ein Fotoobjektiv. Ist das Auge gesund, sind sowohl die Hornhaut als auch die Linse klar. Trübungen in der Hornhaut oder der Linse führen oft zu einer Verschlechterung des Scharfsehens.

Die Linse besteht aus einem Kern und einer Rinde und wird von der Linsenkapsel eingehüllt, die mit elastischen Fasern, sogenannten Zonulafasern, am Strahlenkörper des Auges hinter der Iris hängt. Die Pupille im Auge hat die Funktion einer Blende. Die Pupillenweite wird in Abhängigkeit von der Lichtstärke von Muskeln in der Regenbogenhaut (Iris) bestimmt. Die Netzhaut des Auges ist hingegen mit einem fotografischen Film zu vergleichen. Die Strahlen, die auf der Netzhaut auftreffen, werden in elektrische Reize gewandelt und über den Sehnerv an in das Sehzentrum des Gehirns geleitet, dort entsteht dann das eigentliche Bild.

Die Anatomie des menschlichen Auges

Ähnlich wie die Linsenobjektive die Lichtstrahlen auf einen Fotofilm bündeln, muss das Licht, welches auf der Netzhaut in das Auge einfällt, durch die Hornhaut und die Linse gebündelt werden, dabei muss der Brechwert genau auf die Augenlänge abgestimmt sein, damit die Bilder entsprechend scharf wahrgenommen werden können.

Die Bündelung der Lichtstrahlen findet auf einer bestimmten Stelle der Netzhaut statt, der Makula, und ist nur ein ganz kleiner Teil der Netzhaut, das sind nur etwas zwei Prozent der Netzhautfläche, der verantwortlich ist für die Fähigkeit zu Lesen. In der Mitte der Netzhaut, der Makula, werden alle Sehinformationen, welche über die Pupille und Linse in das Auge kommen, in Form eines Punktes dargestellt. Der restliche Teil der Netzhautfläche bildet das „Gesichtsfeld“, mit dem Bewegungen und Dinge im Umfeld gesehen werden. Wenn die Brechkraft von Hornhaut und Linse und die Länge des Augapfels nicht aufeinander passen, spricht man von Fehlsichtigkeit.