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Brille

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Je nach dem Zweck und der Verwendung gibt es verschiedene Brillentypen, aber eine Universalbrille, mit der alle Fehlsichtigkeiten beseitigt werden gibt es nicht. Bestimmte Kompromisse müssen immer eingegangen werden. Mehr als 50 Prozent der deutschen Bevölkerung sind Brillenträger. Dabei gibt es große Gruppen von Brillen für jeden Zweck.

Bei der „normalen Brille“ wird die jeweilige Fehlsichtigkeit mithilfe eines Einstärkenglases ausgeglichen. Bei Kurzsichtigen muss dazu eine Zerstreuungslinse genommen werden, damit das Bild genau auf der Netzhaut scharf abgebildet werden kann. Die Gläser sind dann in ihrer Mitte dünn und zum Rand dick. Bei Weitsichtigen findet eine Linse in der Art einer Lupe Verwendung, die in der Mitte dick und am Rand dünn ist, dadurch wird das Bild auf der zu weit vorn liegenden Netzhaut scharf abgebildet.

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Bei Menschen, die jünger als 45 Jahre sind, ist mit solchen Gläsern das Sehen auf alle Entfernungen möglich. Als zusätzlicher Komfort können die Gläser entspiegelt, getönt, extra dünn, aus Kunststoff oder beschichtet sein.

Die Lesebrille, für Menschen im Alter von über 45 Jahren gibt es als Halbbrille, dann wird zum weit Sehen über den Rand geguckt oder als ganze Brille, die zum weit Sehen abgenommen werden muss. Wurde aber schon immer eine Brille getragen, dann braucht der Betroffenen eine Bifokalbrille, bei der der Leseteil unten, wie ein kleines Fenster eingesetzt ist, oder eine sogenannte Gleitsichtbrille mit der ein scharfes Bild von weit bis nah möglich ist. Die Gleitsichtbrille ist gewöhnungsbedürftig und für einige Berufe ungeeignet. Für Fehlsichtige, die überwiegend am Bildschirm tätig sind, wurde die Bildschirmarbeitsplatzbrille entwickelt.