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Kontaktlinsen

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Kontaktlinsen sind kleine Scheibchen aus verschiedenem Material, die vom Betroffenen direkt auf das Auge gebracht werden und damit die Brille ersetzen sollen.

Kontaktlinsen weisen gegenüber der herkömmlichen Brille einige Vorteile auf, so beschlagen sie nicht wie Brillengläser und sie sind kosmetisch schöner. Die Kontaktlinsen sind nicht so störend wie eine Brille beim Sport und können auch nicht so leicht entzweigehen wie Brillen. Bei vorliegender Kurzsichtigkeit ist das Sehen zum Teil besser als mit einer Brille, weil das Gesichtsfeld weiter ist. Durch farbige Kontaktlinsen können unschöne Trübungen der Hornhaut verdeckt werden. Allerdings sind die Kosten für Kontaktlinsen bedeutend höher als bei Brillen, oft treten auch Komplikationen beim Benutzen auf und es gibt Probleme in Berufen, die mit Staub oder Zugluft konfrontiert sind.

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Unterschiedliche Arten von Kontaktlinsen werden je nach Art der Fehlsichtigkeit und nach Bedarf empfohlen und getragen. So sind harte Kontaktlinsen zu bekommen, die schwimmen auf dem Tränenfilm und berühren das Auge kaum, sie sind bei starker Hornhautverkrümmung die einzigen anwendbaren Linsen.

Weiche Kontaktlinsen hingegen können eher selten verloren werden, sie sind aber ungeeignet bei trockener Luft, außerdem sitzen sie direkt auf dem Auge und deswegen kann die Augenoberfläche schlechter mit Sauerstoff versorgt werden. Der Augenarzt sollte halbjährlich kontrollieren, um Dauerschädigungen zu vermeiden. Bekannte Sonderformen der weichen Kontaktlinsen sind die Monats- und die Tageslinsen.

Eine neuere Entwicklung sind Kontaktlinsen, die nachts gar nicht mehr entfernt werden müssen, die sogenannten 24-Stunden-Linsen, sie haben eine hohe Sauerstoffdurchlässigkeit aber von allen Linsenarten auch die größte Rate an Hornhautentzündungen zur Folge.