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Alterssichtigkeit

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Je älter der Mensch wird, desto mehr verliert auch die Linse im Auge von ihrer Elastizität. Weil aber zum nahe Sehen die Linse aktiv mithilfe des Ziliarmuskels verformt werden muss, weil im entspannten Zustand das Auge nur weit sehen kann, und dem Ziliarmuskel bei der immer steifer werdenden Linse, dass Ganze immer schwerer gelingt, wird es für den älteren Menschen immer anstrengender auch in der Nähe gut zu sehen.

Während ein Jugendlicher mit etwa 16 Jahren noch bis 8cm vor dem Auge alles scharf sehen kann, kann ein 45-jähriger das nur noch auf maximal 35cm. Deswegen wird das Lesen von Büchern und Zeitschriften oder das Erkennen der Zahlen auf den Preisschildern immer anstrengender. Oft wird dem Betroffenen zwar ein sogenanntes Augentraining empfohlen, das aber auf die Dauer gesehen auch nur zu Augenbeschwerden führt.

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In der Endkonsequenz benötigt der Betroffene einfach eine Lesebrille. Da sich die Elastizität dennoch immer weiter verschlechtert, muss die Lesebrille in Abständen von bis zu vier Jahren regelmäßig bis etwa zum 65. Lebensjahr verstärkt werden.

Eine wieder vorübergehende Unfähigkeit auf die Nähe zu sehen und zu lesen, auch in jüngeren Jahren, kann nach entsprechend schweren Verletzungen wie beispielsweise einer Gehirnerschütterung auftreten.