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Die Operation

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Die Lasik ist das Verfahren, welches im Bereich der refraktiven Chirurgie am häufigsten angewendet wird. Der Ablauf der Operation ist im Wesentlichen immer gleich.

Am Tag der Operation bekommt der Patient etwa 20 Minuten vor der Operation ein Beruhigungsmittel und der Bereich um das Auge wird mit einem Desinfektionsmittel desinfiziert. Unmittelbar vor der Operation wird das zu behandelnde Auge mit Augentropfen in Betäubung gebracht, sodass der Patient während der Operation keinerlei Schmerz ertragen muss.

Während der Laser-Behandlung wird der Patient die Impulse des Lasers hören, aber nichts spüren. Zuerst wird das Augenlid gereinigt und danach wird ein Lidhalter eingesetzt, der das Augenlid fixiert. Die Behandlung erfolgt computergesteuert und der Arzt verfolgt sie mithilfe eines Mikroskopes. Das Mikrokeratom erzeugt dabei eine Hornhautlamelle, die seitlich abgeklappt wird. Der Patient bemerkt dabei für wenige Sekunden ein leichtes Druckgefühl und dass es dunkler wird. Anschließend trägt der Excimer-Laser die vorab genau berechneten Schichten ab, das ist die Korrektur der Fehlsichtigkeit, völlig schmerzfrei. Nach dem Einsatz des Lasers wird die Hornhautlamelle, die dann wie ein Verband wirkt, wieder zurückgeklappt. Diese passt sich sofort wieder an und verschließt die Oberfläche vom Auge komplett. 

Das war es schon – nach einer Ruhepause im Warteraum erfolgt durch den Chirurgen eine Endkontrolle und das Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen kann beginnen.

Nach der Operation sollten die Augen nicht gerieben werden und auf Sport muss in den kommenden drei Tagen verzichtet werden. Extreme Sportarten dürfen ungefähr vier Wochen nicht ausgeübt und im Bereich der Augen sollten in den nächsten zwei Wochen keine Kosmetika verwendet werden.

Wenige Stunden nach der Behandlung kann es zu vermehrtem Tränenfluss kommen und zu leichtem Brennen der Augen, anfangs sieht der Patient etwas verschwommen. Schon am darauffolgenden Tag ist das Sehvermögen ungefähr so, wie vorher mit Brille oder Kontaktlinsen. Das kann allerdings noch Schwankungen unterliegen, im Allgemeinen ist die endgültige Stabilität nach etwa einem Monat erreicht.