Die Wahl der Klinik
Bei der Wahl der Klinik, die die Lasik Operation durchführen soll, sollten die Betroffenen dem Kostenaspekt nicht oberste Priorität geben, sondern das Wichtigste sind die Erfahrungen und die Sachkenntnis der Ärzte. Zum Beispiel gibt es einer Reihe von Kliniken, die ein Lasik-TÜV-Siegel verliehen bekommen haben. Dieses Gütesiegel bekommen alle Kliniken, die über eine DIN ISO 9001:2000 Zertifizierung verfügen und sich außerdem einer zusätzlichen Prüfung stellen. Im Ergebnis wird ihnen dann der sogenannte Lasik-TÜV zuerkannt.
Die Kriterien, die zur Vergabe des Lasik-TÜV’s herangezogen werden, sind unter anderem die Qualität der Ergebnisse, die Erfahrungen der Chirurgen, die Anzahl der Operationen, die Höhe der Komplikationsraten, die vorhandenen Hygienestandards, die technische Ausstattung und natürlich die Zufriedenheit der Patienten. Alle diese Kriterien werden durch einen technischen Gutachter des TÜV Süd, einen medizinischen Gutachter, der Augenarzt ist und einen Hygienespezialisten objektiv überprüft.
In Deutschland gibt es derzeitig mehr als 300 Arztpraxen, Augenkliniken und Lasikzentren, die die refraktive Chirurgie im Programm haben und den Patienten anbieten, dazu kommen noch etliche billige Angebote aus dem Ausland, sodass es den Betroffenen immer schwerer wird, sich zu orientieren und zu entscheiden, welcher Klinik sie sich letzten Endes anvertrauen. Der Lasik-TÜV bietet den Patienten eine Möglichkeit, eine qualifizierte Klinik zu erkennen. Das TÜV Siegel verrät, ob die Ärzte und Mitarbeiter entsprechend qualifiziert sind. In Kliniken mit dem Lasik-TÜV müssen die Chirurgen beispielsweise nachweisen, dass sie innerhalb von fünf Jahren mehr als 1.000 Operationen durchgeführt haben. In diesen Kliniken gibt es nur die modernste technische Ausstattung, alle Geräte und Behandlungsinstrumente sind auf dem neuesten Stand des technischen Fortschritts und in den Operationssälen wird nach den Richtlinien der Hygiene, die das Robert Koch Institut aufgestellt hat, gearbeitet. Das TÜV Siegel wird einer Klinik nur dann verliehen, wenn die Rate von schweren intra- oder postoperativen Komplikationen unter 1 Prozent, die Nachbehandlungsrate unter 10 Prozent und die Erfolgsrate der Operation an sich innerhalb von +- 0,5 Dioptrien bei mindestens 90 Prozent liegen. Und schlussendlich prüft der TÜV auch die Zufriedenheit der Patienten mit der Klinik, dazu gibt es entsprechende Patientenfragebögen, die von den Patienten ausgefüllt werden und die dokumentiert sind.
Allen betroffenen Patienten sei deshalb grundsätzlich empfohlen, sich nur an eine mit diesem Siegel zertifizierte Klinik zu wenden. Schon dadurch werden mögliche Risiken ausgeschaltet.
Viele Augenkliniken bieten Ihren Partien kostenlose Informationen an, welche Sie bereits bei einem der betreffenden Callcenter erhalten.